Eindrückliche Feierstunde zum Verbotsvertrag in Mutlangen
Gut drei Dutzend Menschen folgten am Sonntagvormittag, 25. Januar, der Einladung der Gemeinde und der Pressehütte Mutlangen für eine Feierstunde zum Verbotsvertrag unter dem Motto „Frieden durch Begegnung“ ins Trauzimmer des Mutlanger Rathaus.
Bürgermeisterin Eßwein verwies auf die Historie der Gemeinde mit den erfolgreichen gewaltfreien Protesten gegen die Pershing 2 Raketen. Atomwaffen dürften keinen Platz auf dieser Welt haben. Colette Eisenhuth sprach als Vertreterin der Kirchengemeinden in Mutlangen von der Notwendigkeit des Dialogs und des gegenseitigen Respekts. Uwe Glund zitierte aus der Weihnachtspredigt von Martin Luther Kings aus dem Jahr 1967 und Silvia Bopp von der Friedenswerkstatt spannte einen Mut machenden historischen Bogen von Hiroshima bis heute und den Entwicklungen rund um den Verbotsvertrag.
Die Reden wurden eingerahmt von berührender klassischer Gitarrenmusik von Andreas Kümmerle und seinen SchülerInnen.
Das selbst organisierte Buffet lud zur anschließenden Begegnung und zu einer besonderen Aktion ein: selbst bemalte Postkarten, die den Wunsch nach Beitritt Deutschlands zum Verbotsvertrag unterstreichen. Einige Dutzend der insgesamt 1.000 Exemplare an den Bundeskanzler, den Außenminister und vier weitere PolitikerInnen wurden kreativ verschönt. Im Laufe des Jahres stehen die Karten immer wieder zur Verfügung.
Wir dokumentieren hier alle Reden. Es gilt das gesprochene Wort. Fotos: Maren Fahmer, Pressehütte Mutlangen.
Rede Stephanie Eßwein
Rede Colette Eisenhuth
Rede Uwe Glund
Rede Silvis Bopp




