Aufruf Nuclearban 2024

Atombombenopfer mahnen: Für ein Europa ohne Atomwaffen!

Liebe Mitstreiter/innen für eine atomwaffenfreie Welt,

die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich am 6./9. August zum 79. Mal. Solche Tragödien dürfen sich nicht wiederholen.

Die aktuellen politischen Rahmenbedingungen lassen nur einen Schluss zu: die Ächtung der Atomwaffen gilt es voranzutreiben, die atomare Abschreckung zu überwinden, denn sie bietet nur eine scheinbare Sicherheit. Statt neuer Hochrüstung braucht es endlich wieder Kooperation und Abrüstung.

Vor diesem Hintergrund schalten wir auch in diesem Jahr Anzeigen in der taz und anderen Tageszeitungen, Print und digital. .

Wir freuen uns auch über Ihre Unterstützung für weitere dringend nötige Aufklärungsarbeit und unterzeichnen Sie den Aufruf mit.

Richtwert für Einzelpersonen: 20 Euro, für Organisationen: 50 Euro.

Bankverbindung: Friedenswerkstatt Mutlangen, DE60 6145 0050 0800 2684 99, Kreissparkasse Ostalb, OASPDE6AXXX, Verwendungszweck: Zeitungsanzeigen 3.8.24

Besten Dank und friedliche Grüße

Roland Blach

Friedenswerkstatt Mutlangen, Forststr. 3, 73557 Mutlangen, roland.blach@pressehuette.de

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Atombombenopfer mahnen: Für ein Europa ohne Atomwaffen!

Die Gefahr eines Atomkrieges war noch nie so hoch wie heute. Weltweit existieren 12.100 Atomwaffen, davon circa 2.100 in hoher Alarmbereitschaft. Die Anzahl einsatzbereiter Sprengköpfe wächst. Die Atomwaffenstaaten rüsten weiter auf. Der Ukrainekrieg birgt die ständige Gefahr einer auch nuklearen Eskalation.

Belgien, Deutschland, Italien, die Niederlande und die Türkei haben als NATO-Mitglieder im Rahmen der nuklearen Teilhabe US-Atomwaffen auf ihrem Territorium stationiert. Jedes Jahr im Oktober simuliert die NATO mit dem Manöver „Steadfast Noon“ einen Atomkrieg in Europa. Belarus beteiligt sich an der nuklearen Teilhabe Russlands. Frankreich verfügt wie Großbritannien über ein eigenes Atomwaffenarsenal. Einzelne Stimmen fordern sogar eigene Atomwaffen für die EU.

Atomwaffen sind Massenvernichtungswaffen. Jede einzelne hat das Potential, hunderttausende Menschen unterschiedslos zu töten und zu verstrahlen. Die Überlebenden der Atomwaffeneinsätze und über 2.000 Tests weltweit leiden bis heute unter den humanitären Folgen, zum Teil schon in vierter Generation. Der Internationale Gerichtshof hat in einem Gutachten vom 8. Juli 1996 darauf hingewiesen, dass die Drohung mit und der Einsatz von Atomwaffen »generell« gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen.

Stoppen wir den Irrsinn, der von diesen verheerenden Waffen ausgeht. Beenden wir den Mythos der nuklearen Abschreckung. Unterstützen wir die Überlebenden.

Die größte Sicherheit für die Menschen in Europa konnte in den letzten Jahrzehnten durch Entspannungspolitik und Rüstungskontrolle erreicht werden!

Was die Menschheit mehr denn je braucht: Dialog und Abrüstung!

Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag kann dazu beitragen. 70 Staaten weltweit haben ihn bereits ratifiziert. Mit Irland, Malta, Österreich, San Marino und dem Vatikan sind auch fünf Staaten in Europa dabei.

Machen wir uns dafür stark, dass die EU keine eigenen Atomwaffen erhält!

Rufen wir dazu auf, dass es zu ernsthaften Abrüstungsverhandlungen insbesondere zwischen den USA, Russland und der VR China kommt!

Setzen wir uns für den Abzug beziehungsweise die Abrüstung aller Atomwaffen in der EU und den Beitritt aller Mitgliedsstaaten zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag ein!

Wir verurteilen jede nukleare Drohung und rufen für die Gedenktage anlässlich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zwischen dem 5. und 9. August zu Aktionen auf, um an möglichst vielen Orten an die Atomwaffen-Opfer zu erinnern. Nehmen wir dabei kooperative Sicherheit durch eine Politik der Friedenslogik in den Blick um die nukleare Abschreckung überwinden zu helfen.

Eine Aktion der Friedenswerkstatt Mutlangen e.V. in Kooperation mit Die AnStifter – InterCulturelle Initiativen e.V.; Church and Peace e.V.; ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear weapons) Deutschland e.V.; Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW); Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.; Ohne Rüstung Leben e.V. und dem Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen“

Erstunterstützende: Gerd Bauz (Martin-Niemöller-Stiftung), Tom Bialanows (Vorsitzender RKB Solidarität Berlin-Brandenburg e.V.), Simon Bödecker (Referent für atomare Abrüstung bei Ohne Rüstung Leben), Silvia Bopp (Vorsitzende Friedenswerkstatt Mutlangen), Dr. Angelika Claussen (IPPNW e.V.), Dr. Matthias-W. Engelke (Pfarrer i. R., Friedenstheologe), Stephanie Eßwein (Bürgermeisterin Mutlangen), Uwe Fröhlich (Vorsitzender des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V.), Peter Grohmann (Gründer des Bürgerprojekts Die AnStifter, Kabarettist), Heike Hänsel (Gesellschaft Kultur des Friedens), Regina Hagen (Darmstädter Friedensforum), Karen Hinrichs (Friedensinstitut Freiburg), Eddi Hüneke (Pop-Liedermacher,  ehem. Wise Guys), Dr. Margot Käßmann (Theologin), Heidi Kassai (ICAN Deutschland), Lars Kuchinke (Psychologe), Anja und Bernd Mewes (Friedensglockengesellschaft e.V.), Bernd Moritz (Gemeinderat, Betriebsratsvorsitzender), Volker Nick (Vorsitzender Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen), Dr. Lars Pohlmeier (IPPNW e.V.), Veronika Raß (Cochem), Horst-Peter Rauguth (Geschäftsführender Bundesvorstand pax christi Deutschland), Gregor Rehm (Theologe, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche der Pfalz – Prot. Landeskirche), Michael Schmid (Lebenshaus Schwäbische Alb), Martin Singe (pax christi Bonn, Redaktion FriedensForum), Hildegard Slabik-Münter (Friedensgruppe Daun), Elke Stadeler (Bürgermeisterin Strausberg), Clara Trommer (ICAN D, Vorstand), Jan Trost (Bürgermeister Schillerstadt Marbach), Konstantin Wecker (Musiker), Michaela Wiezorek (Bürgermeisterin Königs Wusterhausen, Mayors for Peace)

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Unser Spendenkonto

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