Nuclearban Marathon – eine Blaupause für Frieden

„Die Organisation war von der Anmeldung bis zur Ziellinie durchgehend reibungslos und professionell. Man merkte zu jedem Zeitpunkt, wie viel Herzblut und Sorgfalt in die Vorbereitung geflossen ist“ ein Teilnehmer, der das erste Mal dabei war.

Der von uns zusammen mit dem RSC Bretten durchgeführte diesjährige Nuclearban Marathon am 8. August war eine Bestärkung, unaufhörlich weiterzumachen in dem Engagement für Frieden. Und dabei Menschen zusammenzubringen. Vielleicht sind wir eine Blaupause, wie ein friedliches Zusammenleben funktionieren kann?

Auch dieser 22. Rennradmarathon wird jeden von uns verändern. Weil wir spüren, wie wir wirksam wir sind.

Für uns, für unser Umfeld. Und über die Medien bei den vielen Menschen, die uns wahrnehmen, auch in der Politik.  Wir demonstrieren den langen Atem, den es braucht, uns weiter auf den Weg für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen zu begeben.

Der Marathon kehrte nach einer zweijährigen Pause mit Start und Ziel wieder nach Bretten zurück. Auf der in diesem Jahr auf 300km verkürzten Strecke radelte das Peloton für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen über Zuzenhausen, Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein und Lingenfeld zurück in die Melanchthonstadt. Nicht zu übersehen und begleitet von Begleitfahrzeugen als auch der vorbildlich absichernden Polizei, die an vielen Stellen mit Applaus überzogen wurden..

Am 6. und 9. August 1945 machten die beiden US-amerikanischen Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki dem Erdboden gleich. Mit verheerenden Folgen – bis heute. Mahnung, Motivation und Auftrag, uns bei der Fahrt und den Kundgebungen für die Förderung des Atomwaffenverbots sowie den deutschen Betritt zu dem historischen Vertrag einzusetzen.

Nach dem Frühstück, ermutigenden und organisatorischen Ansprachen von OB Nico Morast und Koordinator Roland Blach starteten über 100 Radler um 6 Uhr an der Stadtparkhalle in Bretten. Bei den folgenden Stationen und bester Verpflegung – ob warm oder kalt – nahmen die Redner das außerordentliche Engagement der Radler auf – sportlich und inhaltlich. Verbanden es mit Hoffnung spendenden und deutlichen mahnenden Worten, dass Muskeln spielen zu lassen nicht zum Ziel führe: der stellvertretende Bürgermeister Bernd Schlesinger und Gemeinderat William Dreher in Zuzenhausen, Hedi Sauer-Gürth und Maximilian Heßlein vom Friedensbündnis Mannheim, Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Dekan Richard Hackländer in Kaiserslautern, Klaus Wirtgen (Friedensinitiative Westpfalz) in Kaiserslautern und am Gedenkstein für die Opfer der Flugkatastrophe in Ramstein, Heidemarie Ostwald vom Radsportverein Viktoria Lingenfeld und Bürgermeister Markus Kropfreiter.

Zum krönenden Abschluss kamen 120 Radler auf dem Marktplatz Bretten an, begleitet von Riesenapplaus. Der OB und Roland Blach nahmen alle Teilnehmer, Organisatoren und Gäste nochmals mit auf die Friedensreise des Tages.

Die ganze Zeit mit uns war unser Radfreund Thomas Werner, der im März 2026 mit 53 Jahren gestorben war. Matthias Frank fand in Kaiserslautern würdige Worte.

Danke an alle Beteiligten für ihren großartigen Einsatz – in welcher Form auch immer.

Mit drei Berichten in den Badischen Neuesten Nachrichten, je einem Bericht in der Rheinpfalz und der Rhein-Neckar-Zeitung, einem Fernsehbeitrag und Radionachrichten im SWR waren wir erneut medial sehr präsent.  

Hier findet Ihr den SWR Bericht:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzNDIyMjk?

Instapost von OB Beate Kimmel aus Kaiserslautern:
https://www.instagram.com/beate.kimmel_kl/p/Db0G_U7DiqK

Instapost Bürgermeister Markus Kropfreiter aus Lingenfeld:
https://www.instagram.com/markus_kropfreiter/p/Db0DNwojGh8

Hier findet Ihr das in Lingenfeld in Teilen verlesene Grußwort des Bürgermeisters aus Hiroshima:
https://www.friedenskooperative.de/aktion/hiroshimatag2026/reden/matsui-kazumi-hiroshima

Hier findet Ihr die Rede von Maximilain Heßlein aus Mannheim:
https://pressehuette.de/wp-content/uploads/2026/08/26.08.08-Nuclear-Ban-Marathon-Rede-Maximlian-Hesslein-Mannheim.pdf

Fotos: Reiner Buck

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