Pressehütte Mutlangen

 



Schulfrei für die Bundeswehr - lernen für den Frieden

                                        


Spätestens seit den Unterzeichnungen sogenannten Kooperationsvereinbarungen mit den Bildungsministerien der Bundesländer,
so auch in Baden-Württemberg, hat die Bundeswehr das Recht, in die Schulen zu gehen um dort Schülern die Arbeit der Bundeswehr
schmackhaft zu machen, was nicht weniger heißt, als dort neuen Nachwuchs zu gewinnen.

Doch bundesweit regt sich dagegen Widerstand. Friedensgruppen und viele Eltern sind der Meinung:

Militär hat in den Schulen nichts zu suchen.

Auch den Vorschlag mancher Landesminister, Friedenskräften die Möglichkeit zu geben, an den Schulen Friedensethik zu lehren, lehnen sie ab.
Diese haben weder das Personal noch die Ausrüstung, um mit der Bundeswehr zu konkurieren.

Auch die Friedenswerkstatt Mutlangen beteiligt sich aktiv am Widerstand und versucht, mit Lehrern, Schülern und Eltern ins Gespräch zu kommen.

Jeder, der Interesse zum mitmachen hat, kann sich mit dem Kontaktformular in der Pressehütte melden.

Infofaltblatt zum Herunterladen  

Am 30. 10. 2014 wurde eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Friedensbildung von Kultusminister Andreas Stoch, BW, sowie Vertretern
verschiedener Gruppen unterzeichnet. Sie gibt Friedenskräften die Möglichkeit zu aktiver Friedensarbeit. siehe "Im Blick"
Aber das ist nicht genug. Wir wollen eine vollständige Kündigung der Kooperationsverträge zwischen der Bundeswehr und den Schulen in allen
Bundesländern.

Der Widerstand in den Friedensgruppen und der Elternschaft wächst, nachdem Karriereberater vermehrt versuchen, auch Jugendlichen den Beruf des Soldaten
schmackhaft zu machen. Selbst vor Minderjährigen wird nicht Halt gemacht, weit mehr als hundert unter 18 jährige wurden bereits rekrutiert.  

 Servicestelle Friedensbildung Baden Württemberg              

           

  

 

 

 

 

 

 

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